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Mit einer mehrwöchigen Basenkur dringst Du bis ins Zellinnere vor, löst eingelagerte Schlacken, stockst Deinen Vorrat an Mineralstoffen wieder auf und befreist Deinen Körper dauerhaft von den Folgen einer Übersäuerung.

Übersäuerung – ein Überblick

Was bedeutet „Übersäuerung“?

Bei einer Übersäuerung ist der empfindliche Säure-Basen-Haushalt in Deinem Körper gestört – Dein Körper ist übersäuert. Er hat zwar verschiedene Mechanismen und Puffer, um das Zuviel an Säure auszugleichen. Muten wir ihm allerdings eine dauerhafte Übersäuerung zu, sind seine Pufferkapazitäten irgendwann aufgebraucht und das geht zulasten Deiner Gesundheit. Normalerweise liegt ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt bei einem idealen pH-Wert von 7,4 im Blut und hat ein Verhältnis von einem Teil Wasserstoff-Ionen (sauer) zu vier Teilen Hydroxid-Ionen (basisch). Schon eine geringe Verschiebung des pH-Werts führt zu einem erhöhten Calciumspiegel im Blut, da durch zu viel Säure die calciumsensitiven Rezeptoren außer Gefecht gesetzt werden und Dein Körper die Reabsorption von Calcium nicht mehr kontrollieren kann. Zusätzlich produziert er zur Calcium-Regulierung mehr Parathormon (PTH), welches wiederum die Freisetzung von Calcium aus Deinen Knochen anregt. Die Folgen: Hohe Calciumwerte im Blut können durch Ablagerung in den Arterien zu einer Arteriosklerose führen oder durch die Belastung der Nieren zu ihrer Schädigung beitragen. Dein Körper braucht sowohl saure als auch basische Mineralstoffe für ein gesundes Gleichgewicht, aber es kommt auf das richtige Verhältnis von 1:4 an.

So reagiert Dein Körper auf Übersäuerung

Wird Dein Körper von säurebildenden Mineralstoffen überschwemmt, muss er sich basische Mineralstoffe aus Knochen, Knorpeln, Zähnen, Bindegewebe, Haarboden und Sehnen holen, um den pH-Wert in Deinem Blut konstant zu halten. Eine Abweichung des pH-Werts unter 7,35 (manifeste Azidose) oder über 7,45 (manifeste Alkalose) ist lebensbedrohlich, wie zum Beispiel bei einem Diabetiker infolge eines Insulinmangels. Durch den Calcium-Entzug verlieren Knochen ihre Festigkeit – Osteoporose ist die Folge. Bei der Übersäuerung der Muskulatur bilden sich schmerzhafte Verhärtungen, sogenannte Myogelosen. Dein Herz leidet unter Rhythmusstörungen und in Deiner Mundflora entwickelt sich Karies. In anderen Organen wie Galle oder Nieren können sich Steine bilden. Vielfältige Beschwerden plagen Deinen Körper, die Du nicht sofort auf eine Übersäuerung zurückführen kannst.

Übersäuerung macht Dich krank

Eine Übersäuerung ist ein schleichender Prozess, den Du anfangs ohne spürbare Symptome gar nicht wahrnimmst. Doch nach und nach werden die Pufferkapazitäten zur Neutralisierung in Deinem Blut aufgebraucht, bis Dein Körper den Überschuss an Säuren nicht mehr eigenständig abbauen kann. Ein weiteres Problem: Deine Ausscheidungsorgane wie Lunge, Darm, Nieren und Haut sind mit der Entsorgung überfordert und lagern die neutralisierten Salze als Schlacken in Deinem Organismus ein. Das behindert langfristig den Stoffwechsel und Du spürst Müdigkeit, Unwohlsein und Energielosigkeit – erste Anzeichen für eine Übersäuerung. In Gelenken führen die Schlacken zu Arthritis und Arthrose, in Nieren, Galle und Blase wachsen Steine heran, in den Blutgefäßen führen sie zu Verengungen, Bluthochdruck und letztendlich zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn Du nun mit Medikamenten gegen die Symptome vorgehst, anstatt mit einer basischen Ernährung oder einer Basenkur die Ursache zu bekämpfen, dann wird beim Abbau der Medikamente nur noch mehr Säure in Deinem Körper produziert. Du steckst in einem Teufelskreis.

Ursachen für Übersäuerung

Wer nicht bewusst auf eine basische Ernährung und den Ausgleich seines Säure-Basen-Haushalts achtet, der tappt heutzutage schnell in die Falle der Übersäuerung. Denn der moderne Lebensstil ist geprägt von säurebildenden Lebensmitteln, zu wenig Bewegung, dauerhaftem Stress, zu wenig Flüssigkeitszufuhr usw. Wenn noch eine gestörte Verdauung hinzukommt, kann Dein Körper die wichtigen basenbildenden Mineralien nicht aufnehmen und leidet zusätzlich unter Mineralstoffmangel. Dies sind die häufigsten Ursachen für eine Übersäuerung:

  • Stress im Alltag,
  • Alkohol, Medikamente & Nikotin,
  • Mangel an Flüssigkeit, Bewegung & frischer Luft,
  • Mangel an Obst, Gemüse & frischer Kost,
  • übermäßiger Konsum von Fleisch, Fisch, Milch- & Getreideprodukten,
  • zu viel Hochleistungssport,
  • Hormone in Schwangerschaft & Wechseljahren,
  • Umweltverschmutzung & Elektrosmog.

So gleichst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt wieder aus

1. Basische Ernährung

Eine Ernährungsumstellung auf basische Lebensmittel ist eine langfristig wirksame Maßnahme, um Deinen Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen – und nebenbei noch ein paar Kilo abzunehmen. Bei der Verstoffwechselung von tierischen Eiweißen aus Fleisch, Fisch, Wurst und Milchprodukten entstehen Säuren, die Du durch eine basische Ernährung ausgleichen kannst. Dabei solltest Du etwa viermal so viele Basen wie Säuren durch die Nahrung zu Dir nehmen. Vor allem Obst, Gemüse und Beeren sollten bei Deiner basischen Ernährung eine zentrale Rolle spielen. Besonders gut sind Gemüsesorten mit Bitterstoffen geeignet, zum Beispiel Chicorée, Rucola, Endivien und Löwenzahn. Bei Kräutern aus dem heimischen Garten empfehlen wir Petersilie, Basilikum und Schnittlauch als basische Lebensmittel. Ergänzend dazu haben viele Gewürze eine basische Wirkung: unter anderem Zimt, Lorbeerblätter, Mohnsamen und weißer Pfeffer. Eine Basenteemischung aus Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander, Himbeerblättern, Löwenzahn und Brennnesseln ist ebenso ein guter Tipp. Generell solltest Du immer reichlich Trinken – am besten Wasser ohne Kohlensäure.

Weitere Basische Lebensmittel findest Du in unserem Online-Berater:

Basische Ernährung: 10 Basische Lebensmittel zur Entsäuerung

2. Basische Entgiftungskur

Mit basischen Lebensmitteln bringst Du Deinen Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht. Mit einer mehrwöchigen Basenkur dringst Du bis ins Zellinnere vor, löst eingelagerte Schlacken, stockst Deinen Vorrat an Mineralstoffen wieder auf und befreist Deinen Körper dauerhaft von den Folgen einer Übersäuerung. Dabei gibt es verschiedene basische Entgiftungskuren, die meistens aus folgenden Komponenten bestehen:

  • basische Ernährung,
  • Sport, Sauna & Massagen,
  • basische Bäder,
  • basische Nahrungsergänzungsmittel.

3. Unterstützung durch Basenpulver

Als Ergänzung zu einer basischen Ernährung und/oder einer Basenkur kannst Du durch Basenpulver die fehlenden basischen Mineralstoffe wieder aufnehmen. Bei unserem Nahrungsergänzungsmittel reichen bereits 6 Gramm pro Tag aus, um Deinen Körper bei der Entsäuerung zu unterstützen, Deine Verdauung zu fördern und Dir mehr Power für Alltag und Sport zu geben. Hauptbestandteil unseres Basenpulvers ist Kaliumcitrat (32,4 %), das vor allem für die intrazelluläre Entsäuerung wichtig ist. Viele basische Mineralstoffe wirken „nur“ der extrazellulären Übersäuerung zwischen den Zellen entgegen. Zellen können aber auch im Inneren übersäuern, wenn die sauren Stoffe aufgrund der Übersäuerung des Körpers nicht mehr durch die Zellwände nach außen abgegeben und abtransportiert werden können. Kaliumcitrat dringt jedoch in das Innere der Zellen ein und verdrängt hier die bisher unerkannte Säure, sodass die Zelle aus ihrer Reaktionsstarre befreit wird. Mit unserem for you natural basenpulver erhält Dein Körper alle wichtigen Mineralstoffe, die er zur Entsäuerung braucht:

  • Magnesium & Eisen für mehr Energie,
  • Calcium & Zink zur Erhaltung von Knochen, Zähnen & Nägeln,
  • Vitamin C & Vitamin D zur Stärkung des Immunsystems,
  • Selen & Kupfer zum Schutz vor oxidativem Stress.

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Durch Entsäuerung fühlst Du Dich jünger

Seit Jahren lagert Dein Körper überschüssige Säuren in Form von neutralisierten Schlacken in Deinem Organismus ab und macht Deinem Stoffwechsel dadurch Probleme. Stell Dir vor wie Du Dich fühlen wirst, wenn Du all diesen Ballast losgeworden bist. So eine Entsäuerungskur stärkt Dein Immunsystem, kurbelt Deinen Stoffwechsel an, sorgt für straffere Haut, entlastet Dein Herz und gibt Dir mehr Energie im Alltag. Du wirst Dich jünger und gesünder fühlen! Keine Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Verdauungsprobleme mehr – und nebenbei hast Du noch ein paar Kilos verloren. Du siehst: Eine Basenkur mit basischer Ernährung und Basenpulver lohnt sich auf jeden Fall! Gutes Gelingen!

Quellen & zum Weiterlesen

1Alexy, U. / Remer, T. (2007): Ernährungsbedingte Säurelast beeinflusst Knochenstabilität bei Kindern und Jugendlichen, Pädiatrische Praxis, 70, 47–48. Online: https://www.ernaehrungsepidemiologie.uni-bonn.de/forschung/donald-1/donald-news/donald-news-pp70-1.pdf

2Gräber, R. (2015): „Das Märchen von der Übersäuerung“. Online: https://renegraeber.de/blog/maerchen-uebersaeuerung/

3Lambert H. et al (2015) The effect of supplementation with alkaline potassium salts on bone metabolism: a meta-analysis. Osteoporosis International, 2015 Apr, 26(4): 1311-8.

4Schwalfenberg, Gerry K. (2011): The Alkaline Diet: Is There Evidence That an Alkaline pH Diet Benefits Health?. Online: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/

5Vormann, J. (2007): Säure-Basen-Haushalt: Latente Azidose als Ursache chronischer Erkrankungen. In: Marktl W (Hrsg.): Säure-Basen-Schlacken. Springer Verlag, Wien, 25-37.