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Antioxdativ: Anthocyane wirken gesundheitsfördernd in Beeren, Früchten & Co. Untersützend bei Darmproblemen und Infekten.

Anthocyane verstecken sich in bunten Gemüsesorten und Früchten. Ihre besondere Eigenschaft: Sie wirken stark antioxidativ. Das macht Heidelbeeren, Trauben und Rotkohl zu Verbündeten im Kampf gegen Darmprobleme und Infektanfälligkeit.

Wir verraten Dir heute, was es mit den geheimnisvollen Pflanzenfarbstoffen auf sich hat. Zudem klären wir auf, warum es gut ist, dass Anthocyane antioxidativ wirken.

Anthocyane – die wichtigen Pflanzenfarbstoffe

Anthocyane zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Diese werden auch als Bioflavonoide bezeichnet. Anthocyane befinden sich in Obst sowie Gemüse. Sie verleihen ihnen die blaue, rote, blauschwarze und violette Farbe. Anthocyane sorgen aber nicht nur dafür, dass die Pflanzen hübsch aussehen.

Die Pflanzenfarbstoffe schützen die Gewächse vor UV-Licht. Anthocyane sind also gewissermaßen ein eingebauter Sonnenschutzfaktor. Die antioxidativ wirkenden Anthocyane nehmen der Pflanze viel Stress. Dafür ist der Prozess der Photoinhibition (Lichthemmung) entscheidend.

Besonders bemerkenswert ist, dass Anthocyane antioxidativ agieren. Antioxidantien nehmen eine entscheidende Rolle ein, wenn es darum geht, menschliche Zellen vor Entartung und Alterung zu bewahren.

Die sekundären Pflanzenstoffe Anthocyane wirken aber nicht nur antioxidativ, sondern können auch dabei helfen, Entzündungen zu vertreiben. Nicht zuletzt wird ihnen eine positive Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit nachgesagt. In Heidelbeeren und Co. steckt dank der antioxidativ agierenden Anthocyane ganz schön viel Potenzial.

Anthocyane bei Entzündungen: antioxidativ und kraftvoll

Entzündungsgeschehen sind für Deinen Körper nichts Ungewöhnliches. In der Regel kommt er mit den Veränderungen zurecht. Das gelingt ihm unter anderem mit Lebensmitteln wie Tomaten, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken. Bestehen langwierige Entzündungen, wie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, kann das eine Vielzahl negativer Beschwerden nach sich ziehen.

Die gute Nachricht: Anthocyane agieren nicht nur antioxidativ, sondern auch entzündungshemmend. Wissenschaftler führen das darauf zurück, dass die Pflanzenfarbstoffe die sogenannte Prostaglandin-Endoperoxid H-Synthase ausbremsen. Damit können sie die Arachidonsäurekaskade beeinflussen und die Herstellung von Thromboxanen sowie Prostaglandinen vermindern.

Im Klartext: Arachidonsäure, Prostaglandine und Thromboxanen stehen im Zusammenhang mit Entzündungsreaktionen Deines Körpers. Prostaglandine zum Beispiel haben die Aufgabe, den lokalen Blutfluss zu unterstützen und Gefäße zu weiten. Damit kommt es zu der typischen Rötung bei Entzündungsstellen.

Die antioxidativ wirkenden Anthocyane können in Deinen Körper Substanzen positiv beeinflussen, die sich bei Entzündungsgeschehen bemerkbar machen.

Alles bloß graue Theorie? Aber nicht doch. Die Medizin nutzt Anthocyane in Form von Präparaten bereits bei Blasenentzündungen und Venenentzündungen.

Anthocyane (antioxidativ) bei Darmproblemen

Das Mikrobiom in Deinem Darm ist besonders schützenswert. Hier befindet sich ein Großteil Deiner Immunzellen, die dafür sorgen, dass Du gesund bleibst. Zu dem empfindlichen System gehören „gute“ und „schlechte“ Bakterien.

In einer gesunden Darmflora überwiegen die guten Bakterien und halten automatisch die schlechten in Schach. Durch die Einnahme von Medikamenten oder eine unausgewogene Ernährung können die schlechten Bakterien die Oberhand gewinnen.

Eine gestörte Darmflora kann zahlreiche Beschwerden nach sich ziehen. So kann es zu Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall kommen. Polyphenole, zu denen auch die antioxidativ wirkenden Anthocyane gehören, scheinen einen positiven Einfluss auf die Darmflora zu entfalten.

Antioxidativ und darmschützend- eine gute Kombination, die Anthocyane zur Verfügung stellen. Aber wie gelingt es den sekundären Pflanzenstoffen, die Darmgesundheit zu fördern? Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass antioxidativ verfahrene Anthocyane guten Bakterien das Wachstum ermöglichen und zeitgleich die Damenbarriere stärken.

Übrigens: Anthocyane agieren nicht nur antioxidativ. Wissenschaftler konnten feststellen, dass sie antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Das hat sich in Bezug auf Helicobacter pylori gezeigt. Das Bakterium ist in der Lage, unangenehme Magengeschwüre auszulösen.

Anthocyane bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Halten wir fest: Anthocyane wirken antioxidativ, sind hilfreich bei Entzündungen und beeinflussen die Darmgesundheit positiv. Kein Wunder, dass Wissenschaftler untersuchen, ob die Pflanzenfarbstoffe bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Sinn machen.

Bei Mäusen konnte der Effekt bereits nachgewiesen werden. Nachdem sie über einen Zeitraum von 2-8 Wochen getrocknete Heidelbeeren oder ein Anthocyane-Extrakt verabreicht bekommen haben, zeigten sich entscheidende Verbesserungen.

Die Wissenschaftler beobachteten, dass sie nicht mehr so viel an Gewicht verloren und die Darmschleimhaut weniger entzündungsfördernde Substanzen enthielt.

Grund genug, auch Untersuchungen am Menschen durchzuführen. In einer Studie wurde Patienten mit Colitis ulcerosa eine antioxidativ wirkende Heidelbeerzubereitung zur Verfügung gestellt. Unter der Behandlung mit den antioxidativ agierenden Anthocyanen konnte eine entscheidende Verbesserung der Entzündungen im Darm festgestellt werden.

Zudem gaben über 90% der Studienteilnehmer an, dass sich ihre Symptome optimierten.

Antioxidativ und immunregulierend - Anthocyane haben viel Potenzial

Wer gesundheitsbewusst lebt, kommt automatisch mit den Begriffen „Antioxidantien“ und „antioxidativ“ in Berührung, doch was hat es damit auf sich?

In Deinem Organismus gibt es sogenannte freie Radikale. Sie entstehen durch äußere Einflüsse wie Zigarettenrauch, aber auch durch körpereigene Stoffwechselprozesse. Freie Radikale haben einen schlechten Ruf und das zu Recht. Schließlich werden sie mit zahlreichen Erkrankungen und vorzeitigen Alterungsprozessen in Verbindung gebracht.

Dein Immunsystem ist in der Lage, die freien Radikale unter Kontrolle zu bringen. Dabei helfen ihm Antioxidantien. Sie fangen freie Radikale ab und machen sie unschädlich. Gelingt das nicht, zum Beispiel, weil zu viele freie Radikale vorliegen, kann sich Dein Immunsystem überlastet zeigen - oxidativer Stress entsteht.

Gesundheitsexperten empfehlen deshalb, regelmäßig Lebensmittel zu verzehren, die antioxidativ wirken. Anthocyane sind großartige Antioxidantien. Sie machen Deine Abwehr stark, wirken Entzündungen entgegen und können sogar im Kampf gegen Krebszellen hilfreich sein.

Die krebshemmenden Eigenschaften werden darauf zurückgeführt, dass Anthocyane den natürlichen Zelltod von krankhaft veränderten Zellen einleiten können. Anthocyane werden auch im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter. Insbesondere Heidelbeeren sind antioxidativ tätig und können verarbeitet werden.

Oxidativer Stress - warum Dein Körper von Antioxidantien zehrt

Wie bereits erwähnt, entsteht oxidativer Stress, wenn zu viele freie Radikale in Deinem Körper vorliegen. Ein intaktes Immunsystem und eine abwechslungsreiche Ernährung helfen dabei, die aggressiven Sauerstoffmoleküle im Zaum zu halten.

Es gibt jedoch einige belastende Faktoren, die diesen natürlichen Prozess stören können. So zum Beispiel anhaltender Stress, negative Umwelteinflüsse, ungesunde Lebensgewohnheiten (Nahrung, die wenig antioxidativ wirkt) und Leistungssport. Auch Medikamente, Schadstoffe aus der Ernährung oder der Umwelt, eine erhöhte Strahlenbelastung sowie Operationen können einen unkontrollierten Oxidationsprozess auslösen.

Hierbei schaffen es Deine körpereigenen Reparaturenzyme nicht mehr, Dein Immunsystem bei voller Kraft zu halten. Der gefürchtete Oxidationsprozess sorgt dafür, dass sich zu viele freie Radikale ansammeln.

Dann kann Deine Gesundheit bedroht sein. Wissenschaftler bringen ein Zuviel an freien Radikalen mit Arteriosklerose, koronarer Herzkrankheit, Diabetes, Alzheimer, Demenz, Parkinson und Augenerkrankungen (grauer Star) in Verbindung.

Zudem sollen sie zu chronischen Entzündungen, Müdigkeit und einem vorzeitigen Alterungsprozess führen. Antioxidativ agierende Substanzen haben also durchaus ihre Berechtigung.

Herz-Kreislauf-Gesundheit und Anthocyane

Auch die Herz-Kreislauf-Gesundheit kann davon profitieren, dass Anthocyane antioxidativ wirken. Die freien Radikale, die äußerst aggressiv und zerstörerisch sind, können einen nachteiligen Effekt auf die Herzgesundheit ausüben.

Oxidativer Stress wird beispielsweise in Verbindung mit der koronaren Herzerkrankung gebracht. Anthocyane sollen Herz und Gefäße gesund halten, indem sie Deinen Organismus im Kampf gegen die freien Radikale unterstützen.

Zudem wurde in Studien beobachtet, dass Anthocyane den Blutdruck senken können.

Auf einen Blick: Für wen sind Anthocyane empfehlenswert?

Anthocyane, die antioxidativ wirkenden Pflanzenfarbstoffe, können positive Effekte in Bezug auf die Gesundheit entfalten.

In Anlehnung an Fachliteratur, Erfahrungsberichte und durchgeführte Studien können folgende Menschen von der Kraft der Anthocyane profitieren:

  • Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
  • Menschen mit Verdauungsproblemen, insbesondere Durchfall
  • Menschen mit hohem Blutdruck
  • Menschen, die sich - zum Beispiel stressbedingt- unausgewogen ernähren
  • Menschen mit einem schlechten Immunsystem (ernährungsbedingt)

Heidelbeeren (antioxidativ) in Kapselform

Wenn es um Antioxidantien geht, überzeugt vor allem die Heidelbeere - sie wirkt extrem antioxidativ. Nicht nur pur, sondern auch mit ausgewählten Nahrungsergänzungsmitteln können die gesundheitsfördernden Anthocyane aufgenommen werden.

Allerdings wird Menschen mit einem empfindlichen Verdauungstrakt dazu geraten, Kapseln einem Heidelbeersaft vorzuziehen. Der Saft enthält neben Fruchtsäuren auch Zuckeranteile, die sich negativ auf das Wohlbefinden im Darm auswirken können. Zudem stehen sie im Verdacht, sekundäre Pflanzenstoffe teilweise zu vernichten.

Heidelbeeren in Kapselform sind eine echte Alternative. Weiterer Vorteil: Die Konzentration der antioxidativ wirkenden Anthocyane kann in Nahrungsergänzungsmitteln gezielt gesteuert werden. Allerdings solltest Du bei der Auswahl der Produkte unbedingt auf eine gute Qualität achten. So erhältst du Inhaltsstoffe, die wirklich antioxidativ wirken.

for you heidelbeer plus: kraftvoll, antioxidativ, hochwertig

Sekundäre Pflanzenstoffe, wie die antioxidativ agierenden Anthocyane, können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Voraussetzung: Eine ausreichende Menge wird aufgenommen. Heidelbeeren, Kirschen und Rotkohl enthalten die wertvollen Pflanzenfarbstoffe. Allerdings gelingt es nicht immer, genügend Anthocyane auf den Speiseplan zu bringen.

Unser Nahrungsergänzungsmittel for you heidelbeer plus vereint eine Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, die als besonders gesundheitsfördernd beurteilt werden. Dabei besticht vor allem der herausragende Anteil der antioxidativ wirkenden Anthocyane.

Der Begriff antioxidativ steht bei heidelbeer plus im Vordergrund. Das machen Anthocyane und Vitamin C möglich. Beide Substanzen wirken stark antioxidativ.

Wir gewinnen unser Vitamin C mithilfe von Acerola-Extrakt. Die Anthocyane stammen aus einem hochwertigen Heidelbeer-Extrakt, daher auch der Name: for you heidelbeer plus.

Du möchtest wissen, was unser Präparat von anderen Anbietern unterscheidet? Dann schau Dir unseren Anteil der Anthocyane an. Satte 50 mg vereint unser Produkt heidelbeer plus. Das sind umgerechnet 25 %.

Daneben sind weitere wertvolle Polyphenole enthalten. So zum Beispiel Lutein und Zeaxanthin, die als positiv für die Augengesundheit angesehen werden. Auch Quercetin ist enthalten. Mit seinen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften unterstützt es die Wirkung der Anthocyane - antioxidativ in Höchstform sozusagen.

Zudem haben wir unserem Produkt heidelbeer plus Rutin zugefügt. Der sekundäre Pflanzenstoff nimmt Untersuchungen zufolge, eine Rolle für die Darmgesundheit ein.

Mit Blick auf die Inhaltsstoffe gilt: volle Power antioxidativ, aber gut verträglich.


Quellen & zum Weiterlesen

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