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Depressionen: 5 natürliche Stimmungsaufheller

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Im Kampf gegen Depressionen können Dir natürliche Substanzen helfen, Dich besser zu fühlen.

Trübsinnige Gedanken kennt wohl jeder von uns. Wenn die Verstimmungen von ausgeprägter Trauer gekennzeichnet sind, länger anhalten oder regelmäßig zurückkehren, kann es sich um Depressionen handeln.

Um das komplexe Krankheitsbild zu therapieren, gibt es verschiedene Medikamente. Sie alle können mit Nebenwirkungen einhergehen. Viele Patienten halten daher Ausschau nach natürlichen Alternativen.

Wir verraten Dir heute, welche Substanzen es auf unsere Liste der natürlichen Stimmungsaufheller geschafft haben.

1. Magnesium

Bei Magnesium denkst Du mit Sicherheit direkt an schnelle Hilfe bei Muskelkrämpfen. Der Mineralstoff ist in Wahrheit aber ein Allroundtalent. Er hält über 300 biochemische Prozesse in Deinem Körper am Laufen. Magnesium ist wichtig für die Muskelfunktion, den Blutzuckerspiegel, den Flüssigkeitshaushalt und den Energieumsatz. Auch die Knochen und das Nervensystem profitieren von einer regelmäßigen Aufnahme.

Ein relativ neuer Ansatz ist, dass Magnesium auch bei Depressionen hilfreich sein könnte. In einer Studie ließ sich tatsächlich feststellen, dass sich Patienten besser fühlten, wenn sie ein entsprechendes Präparat einnahmen.

Wie kann Magnesium bei Depressionen helfen?

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, wie ein Mineralstoff, der vor allem bei Sportlern hoch im Kurs ist, bei Depressionen helfen könnte. Der potenzielle Wirkmechanismus ist relativ einfach zu erklären. Forscher haben herausgefunden, dass Entzündungen bei Depressionen eine Rolle spielen.2 Betroffene weisen nicht selten erhöhte Entzündungsmarker im Blut auf. Die wiederum können sich auf die neurochemischen Signale auswirken. Die Folge sind unerwünschte Informationen, die an das Nervensystem weitergeleitet werden.

Zudem sind Entzündungen in der Lage, Serotonin zu hemmen. Die körpereigene Substanz ist wichtig, damit Du gute Laune verspürst. Auch Melatonin, dass Dir zu einem besseren Schlaf verhilft und ebenfalls depressiven Verstimmungen entgegenwirken soll, kann durch Entzündungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Stattdessen stellt Dein Organismus Chinolinsäure her, die zu Reizbarkeit und Nervosität führt.

Antidepressiva wirken direkt auf den Serotoninspiegel im Gehirn. Mögliche Entzündungen können die Medikamente jedoch nicht beheben. Interessant ist, dass Magnesium entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

Unser Tipp

Viele Menschen leiden an einem Magnesiummangel und merken es nicht. Mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln kannst Du Defiziten einfach entgegenwirken. Mit Magnesiumgranulat oder Magnesium Caps kannst Du Deinem Körper den wichtigen Mineralstoff zuführen.

2. GABA

Was sich nach einer Musikrichtung anhört, ist die Abkürzung für Gamma-Aminobuttersäure, eine Aminosäure, die ausschlaggebend für das Wohlbefinden ist. Die Substanz wird im Gehirn gebildet und dient als Neurotransmitter. Sie unterstützt die Kommunikation zwischen den Hirnzellen. Dadurch, dass GABA am zentralen Geschehen beteiligt ist, kann es ganz vielfältige Effekte hervorrufen. So fördert GABA die Entspannung, lindert Stress und ermöglicht guten Schlaf. Darüber hinaus ist die Aminosäure in der Lage, die Stimmung auszugleichen. Eine sehr willkommene Eigenschaft für Patienten mit Depressionen.

Wie kann GABA bei Depressionen helfen?

Mit GABA fahren Dein Körper und Dein Geist herunter, was sich positiv auf Ängste, Stress und die emotionale Balance auswirken kann. Ganz konkret hemmt Gamma Aminobuttersäure die neuronale Aktivität und entfaltet so seine positiven Eigenschaften. Es gibt Hinweise darauf, dass Depressionen mit einem GABA- Mangel zusammenhängen.

Das könnte auch die Erklärung dafür sein, warum depressive Verstimmungen und Depressionen als Mangelerscheinung bei einem GABA-Defizit angeführt werden. GABA kommt also eine wichtige Rolle zu, wenn es um Dein psychisches Wohlbefinden geht.

Unser Tipp

Um genügend Gamma-Aminobuttersäure zu bilden, ist eine ausreichende Stressbewältigung, entzündungshemmende Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein erholsamer Schlaf wichtig. Mit Nahrungsergänzungsmitteln kannst du Deinem Körper direkt GABA zuführen. Hierbei sind GABA-Kombinationspräparate empfehlenswert. Dein Körper benötigt nämlich Zink und Vitamin B6, um L-Glutamin in Gamma Aminobuttersäure umzuwandeln. Mit der Einnahme unterstützt Du die körpereigene Bildung und stellst Deinem Organismus die Aminosäure direkt zur Verfügung.

3. L-Tryptophan

L-Tryptophan ist eine bemerkenswerte Substanz. Die lebenswichtige Aminosäure wird von Deinem Körper nicht selbst hergestellt. Daher ist Dein Organismus darauf angewiesen, dass Du ihm die Substanz regelmäßig zur Verfügung stellst. Bananen und dunkle Schokolade sind beispielsweise eine gute Quelle. L-Tryptophan nimmt mit Blick auf Depressionen eine übergeordnete Rolle ein. Kein Wunder, wenn die Funktionsweise der Aminosäure näher beleuchtet wird.

Wie kann L-Tryptophan bei Depressionen helfen?

Wenn Du Deinem Körper L-Tryptophan zuführst, wandelt er es in Serotonin um. Der Neurotransmitter Serotonin steuert unter anderem Deine Stimmung. Viele Arzneimittel haben das Ziel, Depressionen und Angstzustände abzumildern, indem sie den Abbau von Serotonin verhindern. L-Tryptophan kann sich also auf Deinen Gemütszustand auswirken, da es die Serotonin-Herstellung ankurbelt.

Mit L-Tryptophan gelingt es, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Schließlich ist die Aminosäure auch eine Vorstufe von Melatonin. Die Substanz wird in der Zirbeldrüse in deinem Gehirn gebildet und fördert einen erholsamen Schlaf.7 Ganz nebenbei kann die Aminosäure L-Tryptophan auch das Gedächtnis positiv beeinflussen.

Unser Tipp

Wie bereits erwähnt, kannst Du Tryptophan mit Lebensmitteln aufnehmen. Neben Bananen und dunkler Schokolade enthalten auch Algen, Sesammehl und gehackter Spinat die Aminosäure. Nahrungsergänzungsmittel mit L-Tryptophan besitzen laut Untersuchungen das Potenzial, die Stimmung zu verbessern und eine positive Grundstimmung zu erzeugen.

Infografik: Tryptophan Gehalt

Was Tryptophan und 5-HTP gemeinsam haben

Im Zusammenhang mit Tryptophan bist Du vielleicht schon auf die Substanz 5-HTP gestoßen. Das hat einen guten Grund, denn die beiden verbindet ein Schicksal miteinander. Bei 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) handelt es sich um eine Aminosäure. Dein Körper stellt sie mithilfe von L-Tryptophan her. Auf dem Weg von L-Tryptophan bis hin zum Glücksmacher Serotonin bildet Dein Organismus zunächst 5-HTP. Somit ist die Aminosäure die direkte Vorstufe von Serotonin. Deshalb werden Nahrungsergänzungsmittel mit 5-HTP ebenfalls bei Depressionen in Betracht gezogen.

4. Vitamin B

Es gibt eine Vielzahl von B-Vitaminen. Sie alle übernehmen wichtige Aufgaben in Deinem Körper. So sind sie beispielsweise an der Regulation des Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsels beteiligt.

B-Vitamine sind unverzichtbar für Deinen Organismus und spielen eine Rolle bei psychischen Erkrankungen. Es konnte festgestellt werden, dass eine Unterversorgung, also ein Vitaminmangel, mit Depressionen in Verbindung gebracht werden kann. Dabei stellt sich die spannende Frage nach dem „Warum“.

Wie kann Vitamin B bei Depressionen helfen?

B-Vitamine werden von Deinem Körper benötigt, um Zellen zu produzieren und deren Funktion aufrechtzuerhalten. Auch für die Reparatur und Erhaltung Deiner Zellbestandteile sind B-Vitamine notwendig. Es wird angenommen, dass die Regeneration von Zellen maßgeblich für die Hemmung von Neurotransmittern ist.

Diese wiederum liegt in der Verantwortung von Vitaminen, insbesondere von Vitamin B. Läuft etwas bei der empfindlichen Regulation schief, Experten nennen das auch Monoaminoxidase-Funktionsstörung, steigt das Risiko für psychiatrische und neurologische Störungen, Depressionen eingeschlossen.

Zudem können B-Vitamine sowie Folsäure dabei helfen, besser auf Antidepressiva anzusprechen.

Unser Tipp

Die verschiedenen B-Vitamine können mit der Ernährung aufgenommen werden. Wenn Du auf Nummer sichergehen möchtest, kannst Du ein geeignetes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Ein Vitamin-B-Komplex mit Folsäure ist dabei besonders empfehlenswert.

Infografik: Vitamin B

5. Omega-3

Omega-3 fällt unter die sogenannten „guten“ Fettsäuren. Besonders bekannt sind sie für ihre positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, dabei können sie auch etwas für Deine Psyche tun. Das verwundert zunächst. Schließlich kommen Fisch, Algen und Co. einem nicht unbedingt in den Sinn, wenn es um Depressionen geht.

Wie kann Omega-3 bei Depressionen helfen?

Erinnerst Du Dich? Zu Anfang haben wir aufgedeckt, dass auch entzündlichen Vorgängen bei einer Depression eine Bedeutung zukommt. Substanzen, die dann auftreten, wenn in Deinem Körper Entzündungen bestehen (TNF alpha oder Interleukin 1beta) können dann in den Vordergrund rücken.

Das kann problematisch sein, denn diese Mediatoren können Deinen Tryptophanspiegel senken. Da Tryptophan eine Vorstufe von dem Glückshormon Serotonin ist, kann sich das negativ auf Deine Stimmung auswirken.

Omega-3-Fettsäuren besitzen entzündungshemmende Eigenschaften. Zudem optimieren sie die Signalübertragung und beteiligen sich an der Synthese, Freisetzung und Wiederaufnahme von Serotonin.

Unser Tipp

Omega-3-reiche Lebensmittel sind vor allem fettreiche Meeresfische. Auch mit Algen kann der Bedarf gedeckt werden. Glücklicherweise gibt es auch Omega-3-Präparate ,mit denen Du Deinem Körper die Fettsäuren zuführen kannst.

Unser Geheimtipp: Überprüfe mit unserem Omega-3-Test die Zusammensetzung der Fettsäuren in Deinem Körper.

Helfer aber keine Allheilmittel

Während Gemütsschwankungen und „Genervt sein“ in der Regel vergehen, bleiben Depressionen dauerhaft, sofern sie nicht behandelt werden. Wenn Du unter schweren Depressionen leidest, solltest Du unbedingt einen Arzttermin vereinbaren. Ganz wichtig ist, dass Du Deine verordneten Medikamente nicht eigenständig absetzt.

Nährstoffe und körpereigene Substanzen können eine gute Unterstützung sein. Im besten Fall besprichst Du mit Deinem Arzt, welche Mittel bei Dir helfen. Achtung: L-Tryptophan darf nicht mit Antidepressiva wie MAO-Hemmern oder SSRI kombiniert werden.


Quellen & zum Weiterlesen

Cross, J. (2006). MEDLINE, PubMed, PubMed Central, and the NLM. Editors’ Bulletin, 2(1), 1–5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28545353/

Cross, J. (2006b). MEDLINE, PubMed, PubMed Central, and the NLM. Editors’ Bulletin, 2(1), 1–5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11888576/

GmbH, A. –. M. D. A. (o. J.). Depression: Entzündungen als möglicher Auslöser. Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-01022018/entzuendungen-als-moeglicher-ausloeser/

healthandscience.eu. (2017a, Dezember 11). Magnesium kann die Symptome einer Depression lindern. healthandscience. https://www.healthandscience.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=1306:magnesium-kann-die-symptome-einer-depression-lindern&catid=20&Itemid=316&lang=de

Hofbauer, A. (2020, Oktober 29). Volkskrankheit Depressionen: Mit einem Vitamin können Sie der Krankheit entgegenwirken. inFranken.de. https://www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/volkskrankheit-depressionen-mit-einem-vitamin-koennen-sie-der-krankheit-entgegenwirken-art-5063219

L-Tryptophan: Basic Metabolic Functions, Behavioral Research and Therapeutic Indications. (2020, Oktober 30). PubMed Central (PMC). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2908021/

Simental-Mendia, L. E. (2020, Oktober 30). Effect of Magnesium Supplementation on Plasma C-reactive Protein Concentrations: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. PubMed. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28545353/

Tarleton, E. K. (2017, Juni 27). Role of magnesium supplementation in the treatment of depression: A randomized clinical trial. PubMed. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28654669/

Unterstützung der Depressionstherapie. (2019, August 21). DAZ.online. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-12-2010/unterstuetzung-der-depressionstherapie

Young, S. N. (o. J.). The role of serotonin in human mood and social interaction. Insight from altered tryptophan levels. PubMed. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11888576/

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