for you Tipps für den Alltag. Stimmungstief überwinden.

Jeder Mensch hat einmal ein Stimmungstief, aber das muss nicht anhalten. Wir zeigen Dir heute Tipps, wie Du Deine Stimmungstief überwinden kannst.

Natürliche Stimmungsaufheller – ein Überblick

Der Stress mit dem Stress

Ein hektischer Alltag und berufliche sowie private Verpflichtungen belasten das Stresskonto. Immer häufiger fühlst Du Dich gehetzt und ausgelaugt. Das könnte Dir zum Verhängnis werden, denn Studien fördern das zutage, was Experten schon lange zu bedenken geben: Stress macht krank. Auf vielfältige Weise kann er Deinen Körper belasten. Stress schwächt nachweislich Dein Immunsystem, da Dein Körper in Krisensituationen entzündungsfördernde Zytokine ausschüttet. Zudem erhöht Stress das Risiko für Herzkrankheiten. Dafür sind unter anderem der erhöhte Blutdruck und die Zunahme von Stresshormonen verantwortlich. Wusstest Du, dass Stress sogar in der Lage ist, die Herstellung neuer Nervenzellen im zentralen Nervensystem auszubremsen? Aber damit nicht genug. Eine konfliktreiche Zeit kann Dich auch anfälliger für psychische Erkrankungen machen, insbesondere Depressionen.

Stimmungstief - was ist eine depressive Verstimmung?

Vor ein paar Tagen hast Du Dich noch ausgeglichen und motiviert gefühlt. Heute breitet sich eine düstere Gedankenwelt in Deinem Kopf aus. Auch negative Gedanken gehören zum Leben dazu. Wenn sie allerdings die Oberhand gewinnen, können sie Deinen Alltag zum Erliegen bringen. Depressive Verstimmungen ergeben sich in der Regel durch aktuelle Belastungen. So können Stress, finanzielle Nöte, schwere Erkrankungen, Misserfolge oder Auseinandersetzungen mit Mitmenschen dazu führen, dass Du ein ausgeprägtes Stimmungstief erlebst.

Wie Menschen auf eine depressive Verstimmung reagieren, ist ganz unterschiedlich. Während einige von ihnen die Nähe von Personen suchen und sich anvertrauen möchten, benötigen andere Abstand. Wichtig: Bei einer depressiven Verstimmung handelt es sich nicht um eine psychische Erkrankung. Vielmehr ist sie ein Spiegel, an dem der momentane Gemütszustand abgelesen werden kann.

Allerdings kann eine depressive Verstimmung in eine Depression oder eine andere psychische Erkrankung übergehen. Depressionen entstehen dann, wenn verschiedene Belastungsfaktoren aufeinandertreffen oder eine depressive Verstimmung ungewöhnlich lange (mehr als 14 Tage) anhält. Mediziner unterscheiden dabei leichte, mittelgradige und schwere Depressionen.

Stimmungstief - daran erkennst Du eine depressive Verstimmung:

Bei einer depressiven Verstimmung kannst Du Dich unter anderem folgendermaßen fühlen:

  • müde und erschöpft
  • unruhig und nervös
  • gereizt
  • traurig und niedergeschlagen
  • unsicher
  • ängstlich
  • unentschlossen
  • kraftlos
  • frustriert
  • desinteressiert

Folgen von Depressionen auf die Gesundheit

Eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ergeben, dass Depressionen heute die Hauptursache für eine Lebensbeeinträchtigung darstellen, und zwar weltweit. Neben den körperlichen und psychischen Krankheitsanzeichen wie Appetitlosigkeit, Libidoverlust und Niedergeschlagenheit sind es vor allem die Folgen auf das soziale Umfeld, die Betroffene belasten. Die soziale Komponente ist sehr wichtig. Das bemerkst Du daran, dass Du Dich wohlfühlst, wenn Du Dich unter geliebten Menschen befindest. Die Möglichkeit, sich austauschen zu können, Trost zu finden und gemeinsam zu lachen, ist wichtig für die Gesundheit. Depressive Menschen ziehen sich durch ihre Erkrankung häufig immer weiter aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Hobbys verlieren ebenso wie Freundschaften an Bedeutung. Das führt dazu, dass sich insbesondere die psychischen Beschwerden verstärken - ein Teufelskreis entsteht. Deshalb ist es wichtig, Stress schon früh an der Wurzel zu packen. Dabei können Nährstoffe helfen.


Top 7 Lebensmittel gegen Stress

Bis hierhin hast Du gelernt, dass es verschiedene Nährstoffe gibt, die als natürliche Stimmungsaufheller in herausfordernden Zeiten fungieren. Zudem helfen sie dabei, Stress zu bewältigen, das Wohlbefinden zu steigern und ein Stimmungstief zu überwinden. Neben B-Vitaminen nehmen ausgewählte Aminosäuren einen wichtigen Platz ein. Nun möchten wir Dir verraten, welche Lebensmittel ihren Ruf als Anti-Stress-Helfer alle Ehre machen.

Lebensmittel Anti-Stress-Nährstoff
Haferflocken Vitamin B1
Nüsse Selen
Bananen Aminosäure Tryptophan
Paprika Vitamin C
Grüner Tee Aminosäure L-Theanin
Schokolade mit einem hohen
Kakaoanteil (mindestens 70 %)
Magnesium
Fettreicher Fisch wie Lachs Omega-3-Fettsäuren

Stimmungstief überwinden - for you Tipps für den Alltag

Wenn Du Deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgst, hast Du Den Grundstein für Dein Wohlbefinden gelegt. Nun geht es darum, Dein Stimmungstief zu überwinden. Stimmungstief überwinden mit for you Tipps. Wir helfen Dir dabei - los geht‘s!

1. Stimmungstief überwinden - Schnappe frische Luft

Hast Du schon einmal von der saisonal abhängigen Depression (SAD) gehört? Damit wird zum Ausdruck gebracht, wie wichtig Licht für den menschlichen Körper ist. Ohne genügend hochwertige Lichtquellen kann Deine Laune in den Keller gehen - Du fühlst Dich traurig. Forscher haben festgestellt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit einer gedrückten Stimmungslage einhergehen kann. Vitamin-D ist das einzige Vitamin, das Dein Körper selbst herstellen kann. Alles was er dafür benötigt, ist Sonnenlicht. Ein Spaziergang lohnt sich auch an grauen, wolkenverhangenen Tagen, denn ein wenig Licht kämpft sich immer durch. Mindestens 20 Minuten solltest Du Dich an der frischen Luft aufhalten und Dein Gesicht, Deine Hände und Unterarme unbedeckt lassen. So gelangt genügend Licht auf Deine Haut, um die Vitamin D-Produktion anzukurbeln.

2. Stimmungstief überwinden - Betätige Dich sportlich

Wenn Du Dich gerade in einem Stimmungstief befindest, kostet es Dich mit Sicherheit Überwindung, Dich aufzuraffen, aber es lohnt sich. Durch Ausdauersport kannst Du Die Produktion Deines körpereigenen Glückshormons Serotonin anregen. Dein Stresshormon Cortisol wird zeitgleich ausgebremst. Gute Aussichten für gute Laune.

3. Stimmungstief überwinden - Schlafe ausreichend

Nur wer ausreichend schläft, kann gut erholt und bestens gelaunt in den Tag starten. Dein Körper benötigt den Schlaf, um wichtige Regenerationsprozesse einleiten zu können. Zudem ist Dein Immunsystem nachts besonders aktiv. Grelle Lichtquellen, die von Smartphones oder Laptops ausgehen, solltest Du aus Deinem Schlafumfeld verbannen. Forscher haben festgestellt, dass das Blaulicht den Einschlafprozess empfindlich stören kann.

4. Stimmungstief überwinden - Umgebe Dich mit Lieblingsmenschen

Auch wenn Dir derzeit nicht nach geselligen Momenten ist, können Menschen Dir helfen, Dein Stimmungstief zu überwinden. Sie stellen praktisch natürliche Stimmungsaufheller dar, indem sie Dir zuhören, Dich aufmuntern und Dir die guten Dinge im Leben näherbringen. Lass Dich drauf ein!

Natürliche Stimmungsaufheller - diese Nahrungsergänzung ist empfehlenswert

Selbst mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung gelingt es nicht immer, alle Nährstoffe aufzunehmen, die als natürliche Stimmungsaufheller fungieren. Die winzigen Bausteine des Lebens - die Aminosäuren - nehmen eine besondere Rolle ein. Mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln kannst Du von den positiven Eigenschaften der wichtigen Nährstoffe profitieren. Mit Produkten, speziell für die Nacht, versorgst Du Deinen Körper in den Ruhestunden mit wertvollen Vitalstoffen und unterstützt so die Regenerationsprozesse nach einem stressigen Tag.

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Quellen & zum Weiterlesen

Morey, J. N., Boggero, I. A., Scott, A. B. & Segerstrom, S. C. (2015). Current directions in stress and human immune function. Current opinion in psychology, 5, 13-17.

Gallo, L. C., Roesch, S. C., Fortmann, A. L., Carnethon, M. R., Penedo, F. J., Perreira, K., … & Sotres-Alvarez, D. (2014). Associations of chronic stress burden, perceived stress, and traumatic stress with cardiovascular disease prevalence and risk factors in the HCHS/SOL Sociocultural Ancillary Study. Psychosomatic medicine, 76(6), 468-475.

Marin, M. F., Lord, C., Andrews, J., Juster, R. P., Sindi, S., Arsenault-Lapierre, G., … & Lupien, S. J. (2011). Chronic stress, cognitive functioning and mental health. Neurobiology of learning and memory, 96(4), 583-595.

Schoenfeld, T. J. & Gould, E. (2012). Stress, stress hormones, and adult neurogenesis. Experimental neurology, 233(1), 12-21.

Voderholzer, U./ Pycha, R.: Einteilung der Depression. Online: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/depressionen/einteilung/

Blank-Koppenleitner, A. (2012): Depressive Verstimmung. Online: https://www.apotheken-umschau.de/depression/depressive-verstimmung

Deutscher Ärzteverlag GmbH (2017): WHO: Millionen leiden an Depressionen. Online: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73297/WHO-Millionen-leiden-an-Depressionen

Consuelo H. Wilkins et al (2006): Vitamin D Deficiencies Is Associated With Low Mood and Worse Cognitive Performance In Older Adults, American Journal for Geriatric Psychiatry, 14: 1032-1040