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bcaa + glutamin Test: Franzi testet for you bcaa im Alltag. Lest, zu welchem Testergebnis sie kommt.

Kurz zu meiner „Vorgeschichte“: Ich bin überhaupt nicht der Mensch, der typischen Kraftsport betreibt, da mir das Interesse und die Lust daran nahezu komplett fehlen... Was ich allerdings sehr gerne mache sind Ausdauersportarten wie Pound (kennt man bei uns leider noch nicht wirklich), Laufen, Garde- und Showtanz.

Jetzt ist es leider so, dass ich von Februar bis Mai immer meine „faule Phase“ habe, in der ich weder tanze, noch laufe, noch mich sonst irgendwie sportlich betätige – muss ja auch mal sein. Die Phase kommt immer dann, wenn die Faschingssaison und somit die Auftritte auf den Bällen vorbei sind und der innere Schweinehund stärker ist, als der olympische Gedanke in mir. Und so tümpel ich dann zwei Monate recht unsportlich vor mich hin, bin ein bisschen faul, esse Sachen, die ich meiner Figur zuliebe eigentlich nicht essen sollte, und werde etwas – nennen wir es mal – „unförmig“ und unkonditioniert. An sich kein Thema – wäre da nicht der Trainingsstart Ende April und die damit verbundenen, ungewohnt harten Vorbereitungstrainings, bei denen unsere Trainerin nicht gerade zimperlich mit uns ist, um den Schweinehund langsam aber sicher wieder in seine Schranken zu weisen und aus uns wieder einigermaßen konditionierte Tänzerinnen zu machen.

Die ersten zwei Trainings á 2 ½ Stunden habe ich ohne BCAAs absolviert. Die hab ich mit Hängen und Würgen und 4 Kilo mehr, als vor der Trainingspause, zwar grad so geschafft, musste aber jeweils die nächsten 7 Tage mit einem saftigen Muskelkater leben und war während des Trainings nach einer Stunde fertig mit der Welt. 3 Monate Pause sind halt 3 Monate  Pause, und 4 Kilo Plus auf der Waage sind halt 4 Kilo, die man mit sich rum schleppen muss, und die einem das Leben und den Sport im wahrsten Sinne des Wortes schwer machen.

Beim dritten Training hab ich dann einen Löffel BCAAs in mein Wasser gekippt und während der Dehn-Pausen ca. die Hälfte davon getrunken, und siehe da: der zweite Teil des Trainings ging wesentlich leichter von der Hand bzw. vom Fuß und ich konnte bis zum Schluss für meine Verhältnisse relativ gut durchhalten. Geht doch! Ein für mich seeeehr netter Nebeneffekt war auch, dass ich wesentlich weniger Muskelkater hatte, als in den Trainings zuvor  – und nein, das liegt definitiv nicht daran, dass ich in zwei Vortrainings Unmengen an Muskulatur aufgebaut oder mir sonstige Tablettchen gegen den Schmerz reingeworfen hab.

Für mich sind die BCAAs definitiv eine gute Unterstützung, gerade für den Wiedereinstieg ins Training. Ich trinke sie meistens während des Trainings, oft aber auch  zuvor, um schon mal ein bisschen „aufgeweckter“ fürs Training zu sein. Durch den tollen Geschmack fällt es mir auch leichter, meine 2 ½ Liter Wasser am Tag zu trinken (die BCAAs löse ich immer in einem Liter Wasser auf, da es mir sonst zu süß ist), denn die Mischung schmeckt sehr viel aufregender, als einfaches, stilles Wasser.

 

Viele Grüße

Eure Franzi