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Mineralstoffe und Spurenelemente: Erfahre mehr über die Bausteine des Lebens und häufige Ursachen für Mangelerscheinungen.

Spurenelemente werden von Deinem Körper nur in geringen Mengen benötigt. Lass Dich davon aber nicht in die Irre führen. Die anorganischen Nährstoffe nehmen eine übergeordnete Rolle in Deinem Organismus ein, zum Beispiel für Deinen Stoffwechsel.

Wir verraten Dir heute, warum selbst eine kleine Prise den Unterschied macht, wenn es um Dein Wohlbefinden geht.
Zudem stellen wir Dir unseren neuen spurenelemente komplex vor, der Dir dabei hilft, die lebensnotwendigen Substanzen aufzunehmen.

Was sind Spurenelemente?

Fangen wir ganz von vorne an. Spurenelemente sind anorganische Nährstoffe. Dein Organismus ist nur auf eine geringe Menge angewiesen. Deshalb werden die hilfreichen Substanzen auch als Spurenelemente bezeichnet.

Tatsächlich sind sie in Deinem Körper nur mit einem kleinen Massenanteil nachzuweisen. So befindet sich weniger als 50 mg/kg in Deinem Gewebe. Die einzige Ausnahme bildet Eisen, das sehr wichtig für die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung ist.

Nicht selten werden Spurenelemente als Synonym für Mineralstoffe verwendet. Das ist so nicht ganz richtig. Streng genommen zählen Spurenelemente zu den Mineralstoffen, sie sind also eine „Unterart“.

Gut zu wissen!

Mineralstoffe und Spurenelemente halten Deine Körperfunktionen aufrecht. Jede noch so winzige Menge erfüllt ihre Aufgabe.

Essentielle Spurenelemente und nicht-essentielle Spurenelemente

Mediziner unterscheiden essentielle und nicht essentielle Spurenelemente. Zu der essentiellen Variante zählen Spurenelemente, die für Deinen Körper lebensnotwendig sind. Daher ist es wichtig, dass Du sie täglich aufnimmst. Lass uns gemeinsam entdecken, welche Spurenelemente für ein vitales Leben gebraucht werden.

1. Spurenelement Kupfer

Kupfer aktiviert gemeinsam mit Eisen Enzyme in Deinem Körper. Zudem sorgt das Spurenelement für die Farbbildung in Deinen Haaren und Deiner Haut. Das Nervensystem ist auf den anorganischen Nährstoff angewiesen. Auch die Herstellung roter Blutkörperchen würde ohne Kupfer nicht gelingen.

2. Spurenelement Mangan

Bei den Spurenelementen denkt kaum jemand an Mangan. Dabei ist die Substanz außerordentlich wichtig für die Entgiftung in Deinem Organismus. Der Eiweiß- und Energiestoffwechsel setzt ebenfalls auf Mangan.

3. Spurenelement Jod

Jod ist ein Bestandteil Deiner Schilddrüsenhormone. Diese wiederum übernehmen die Verantwortung, wenn es um Dein Wachstum und die Energieproduktion in Deinen Zellen geht. Darüber hinaus greift Jod dem Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel unter die Arme. Es wird angenommen, dass Jod antioxidativ wirken kann und damit freien Radikalen den Garaus macht. Diese entstehen durch Stoffwechselprozesse oder äußere Einflüsse und können den Alterungsprozess vorantreiben sowie die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

4. Spurenelement Zink

Zink kennst Du vermutlich als eine Substanz, die zu mehr Schönheit verhilft. Tatsächlich sorgt der anorganische Nährstoff für gesunde Haut und schöne Haare. Aber das Spurenelement kann noch mehr. So ist es an der Wundheilung und am Wachstum beteiligt. Zudem wirkt es sich stärkend auf das Immunsystem aus und unterstützt enzymatische Abläufe. Forscher vermuten, dass Zink womöglich auch Hormonrezeptoren beeinflussen kann.

5. Spurenelement Eisen

Eisen gehört zu den bekanntesten Spurenelementen. Das Besondere an dem Spurenelement ist, dass es mengenmäßig deutlich häufiger in Deinem Körper anzutreffen ist als die übrigen Vertreter. Eisen ist an der Bildung von Blutfarbstoff beteiligt. Hämoglobin, wie der Blutfarbstoff auch genannt wird, bindet mithilfe von Eisen Sauerstoff an sich. Auf diese Weise wird Sauerstoff quer durch den ganzen Körper transportiert. Eisen hilft zudem dabei, stoffwechselanregende Enzyme herzustellen und Energie zu gewinnen.

6. Spurenelement Chrom

Chrom übernimmt ebenfalls eine wichtige Verantwortung in Deinem Körper. Es hilft dabei, Deinen Blutzuckerspiegel zu regulieren und Deine Fettverbrennung anzukurbeln. Auch für die Kohlenhydratverwertung ist Chrom entscheidend. Die Substanz gehört mit Blick auf Spurenelemente damit ebenfalls zu den wichtigen Vertretern.

7. Spurenelement Molybdän

Ja, es gibt auch zungenbrecherische Bezeichnungen für Spurenelemente. Molybdän ist ein Bestandteil von Enzymen, die sich in Deinem Körper befinden. Diese wiederum sind in der Lage, chemische Prozesse in Deinem Organismus voranzutreiben. Molybdän ist auch beim Elektrodenübertragungsprozess dabei.

8. Spurenelement Selen

Last but not least: Selen. Dieser Vertreter der Spurenelemente schützt Deine Zellen und Deine Fette vor Oxidation. Manchmal ist der Oxidationsprozess für Deinen Körper wichtig. Zum Beispiel dann, wenn Energie gewonnen werden soll. Zellen und Fette lohnt es jedoch, vor Oxidation zu bewahren. Dabei sind Vitamin C und Vitamin E Selen behilflich. Beide gelten als Antioxidantien. Selen wird übrigens auch hinsichtlich der Krebsvorbeugung als wertvoll erachtet. Zudem soll das Spurenelement entgiftende Eigenschaften besitzen. Besonders für Frauen interessant: Selen hilft dabei, das Körpergewebe elastisch zu halten.


Gut zu wissen!

Lange Zeit war Fluor Mitglied der essentiellen Spurenelemente-Truppe. Schließlich kann es Deinen Organismus beim Aufbau von Knochen und Zähnen unterstützen. Nach neuesten Erkenntnissen wird Fluor aber nicht weiter zu den essentiellen Spurenelementen gezählt. Das liegt daran, dass keine eindeutigen Beweise dafür gefunden wurden, dass es unverzichtbar für das Wachstum oder die Entwicklung ist. Ein Fluormangel konnte ebenfalls nicht festgestellt werden. Fluor nimmt allerdings eine bedeutende Rolle bei der Kariesprophylaxe ein.


Silizium als wichtiger Vertreter der nicht essentiellen Spurenelemente

Im Gegensatz zu den bisherigen Spurenelementen zählt Silizium zu der nicht essentiellen Form. Das gleiche gilt übrigens für Arsen, Bor, Zinn, Nickel, Blei, Lithium und Vanadium. Silizium wird dennoch als sehr wichtiges Spurenelement betrachtet. Kein Wunder, denn es sorgt für gesunde Haare, schöne Haut und starke Nägel. Silizium wird ebenfalls von Deinem Körper benötigt, um die Elastizität der Bänder und Sehnen sicherzustellen. Ein straff wirkendes Bindegewebe und ein gesunder Bewegungsapparat sind ebenfalls ohne Silizium nicht möglich.


Spurenelement Lebensmittel Empfohlene Zufuhr
(täglich)
Weitere Lebensmittel
Chrom (Cr) Weizenkeime, Bierhefe, Leber 0,03–0,1 mg
Eisen (Fe) Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte,
grünes Gemüse, Fleisch
10-30 mg Mehr eisenhaltige Lebensmittel
Iod (I) Seefisch, Eier, Milch,
Milchprodukte
0.15-0.2 mg Mehr jodhaltige Lebensmittel
Kupfer (Cu) Nüsse, Vollkornprodukte,
Hülsenfrüchte, Leber
1–1,5 mg Mehr kupferhaltige Lebensmittel
Mangan (Mn) Nüsse, Getreide, grünes Gemüse 2–5 mg
Molybdän (Mo) Getreide, Gemüse 0,05–0,1 mg
Selen (Se) Seefisch, Eier, Getreideprodukte,
Fleisch
0,03–0,07 mg Mehr selenhaltige Lebensmittel
Silizium Kartoffeln, Spinat, Paprika Schätzung zufolge: 5-40 mg
Zink (Zn) Vollkornprodukte, Nüsse,
Fisch, Fleisch
7-10 mg Mehr zinkhaltige Lebensmittel

Spurenelemente und Mineralstoffe: Das geschieht bei einer Unterversorgung

Spurenelemente und Mineralstoffe werden von Deinem Organismus als Bausteine eingesetzt. Nur durch sie, ist ein vitales und energiegeladenes Leben möglich. Wer einen anhaltenden oder ausgeprägten Mineralstoffmangel aufweist, bei dem ist auch die Lebensqualität eingeschränkt.

In Deinem Körper befinden sich die Spurenelemente und Mineralstoffe sowohl im Blut als auch in dem sogenannten intrazellulären Raum - also in den Zellen selbst. Wie groß die Menge ist, hängt von dem Vertreter der Spurenelemente ab. Auch die tägliche Zufuhr ist von dem Mineralstofftyp abhängig.

Es gibt aber viele Gemeinsamkeiten, die sich Spurenelemente teilen. Zum Beispiel fallen sie allesamt unter die anorganischen Nährstoffe. Alle essentiellen Spurenelemente müssen von außen zugeführt werden.

Geschieht das nicht regelmäßig, können verschiedene Symptome und Gesundheitsprobleme auftauchen.

Wenn Du einen Mineralstoffmangel aufweist, können sich folgende Beschwerden bemerkbar machen:

  • Infektanfälligkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Muskelkrämpfe
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Bluthochdruck
  • fehlende Libido
  • Übergewicht
  • depressive Verstimmungen
  • Innere Unruhe

Symptom Mögliches Spurenelement-Defizit
Infektanfälligkeit Zink, Selen, Kupfer
Konzentrationsschwierigkeiten Eisen, wenn Blutarmut vorliegt
Schlechte Libido Zink, Molybdän
Haarausfall Zink, Molybdän, Selen
Schlechte Haut Zink, Jod
Herzrhythmusstörungen/Bluthochdruck Eisen
Kopfschmerzen Zink
Schilddrüsenunterfunktion Jod
Defekte im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel Mangan
Übergewicht Selen, Jod, Chrom

3 Gründe, warum Spurenelemente zu kurz kommen

Zwar ist der Körper auf eine geringe Menge angewiesen, wenn es um Spurenelemente geht, eine regelmäßige Zufuhr sollte aber unbedingt sichergestellt werden. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die einen Mangel hervorrufen können. Wir möchten Dir die häufigsten Gründe für ein Defizit an Spurenelementen vorstellen.

1. Unzureichende Zufuhr

Der nahe liegendste Grund ist, dass Du zu wenig Spurenelemente aufnimmst. Das geschieht, wenn Du eine einseitige Ernährung im Alltag pflegst. Durch Zeitmangel und den Griff zu Fertiggerichten kann es passieren, dass nicht genügend Variation auf Deinem Teller herrscht. Einzelne Mineralstoffe und Spurenelemente können darunter leiden. Auch einseitige Ernährungstrends oder Crashdiäten können einer gelungenen Aufnahme einen Strich durch die Rechnung machen. Das gleiche gilt für eine Mangelernährung, die zum Beispiel bei Essstörungen gegeben sein kann.

2. Geringe Resorption

Nicht jeder Körper macht das, was er soll. So kann es zu Resorptionsstörungen kommen, bei denen der Organismus nicht genügend Spurenelemente aufnimmt. Grundsätzlich ist auch eine Hemmung durch andere Substanzen möglich. Eisen und Zink können beispielsweise nicht mehr so gut aufgenommen werden, wenn Du Lebensmittel mit viel Phytinsäure bevorzugst. Die Säure bindet die Spurenelemente und kann so die Aufnahme ausbremsen. Phytinsäure ist übrigens insbesondere in Vollkornreis, Getreide und Nüssen enthalten. Auch andere Mineralstoffe können ungünstig wirken. So kann Kalzium die Aufnahme von Eisen reduzieren.

3. Hoher Verbrauch

Auch wenn Du genügend Mineralstoffe und Spurenelemente zu Dir nimmst, kann es zu einem Defizit in Deinem Körper kommen. Ein erhöhter Verbrauch kann dafür verantwortlich gemacht werden. Im Wachstum und in der Schwangerschaft kann der Bedarf mit Blick auf die Nährstoffe erhöht sein. Schwangere sollten beispielsweise auf eine gezielte Zufuhr von Eisen und Zink achten. Stillenden wird geraten, zusätzlich Selen im Auge zu behalten. Wenn Du chronisch krank bist oder Deinem Körper mit viel Stress oder Sport einiges abverlangst, kannst Du ebenfalls einen erhöhten Bedarf haben.

Wie kann ein Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen festgestellt werden?

Typische Symptome, die bei einem Mineralstoffmangel auftreten, können Dir einen ersten Hinweis darauf geben, dass etwas in Deinem Körper nicht stimmt. Häufig fällt es aber schwer, die Beschwerden einem konkreten Mangel zuzuordnen.
Mit unserem mineralstoff-test für zuhause kannst Du mit wenigen Tropfen Blut überprüfen, wie es um Deine Versorgung steht. Neben weiteren Mineralstoffen werden auch die Spurenelemente Kupfer, Zink, Selen, Eisen und Jod überprüft.

spurenelemente komplex: Gut versorgt mit Spurenelementen

Wir von for you haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir Dir Spurenelemente in einer geeigneten Form zur Verfügung stellen können. Herausgekommen ist unser Spurenelement Komplex, der auf eine ausgewogene Formulierung von Spurenelementen setzt.

Im Mittelpunkt stehen hierbei Selen, Mangan, Molybdän, Kupfer, Chrom und Jod. Das Spurenelement Silizium stammt aus wertvollem Bambussprossenextrakt. All diese Spurenelemente helfen dabei, die Funktionen Deines Körpers aufrechtzuerhalten und Dein Wohlbefinden zu stärken.

Das Besondere: Vitamin C, das aus Hagebuttenfrüchten gewonnen wird, stellt eine hohe Bioverfügbarkeit sicher. Auch fettlösliches Vitamin C als Ascorbylpalmitat haben wir unserem erstklassigen Produkt beigefügt, damit die Wirksamkeit erhöht wird.

Mit unserem spurenelemente komplex versorgst Du Deinen Körper also mit essentiellen Spurenelementen und wertvollem Vitamin C, das ganz nebenbei auch das Immunsystem stärkt.


Quellen & zum Weiterlesen

Co. Kg, G. V. D. (o. J.). Interaktionen | DocMedicus Vitalstofflexikon. DocMedicus Verlag GmbH & Co. KG. http://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Eisen/Interaktionen.html

Högemann, A. (o. J.). Essentielles Spurenelement. DocCheck Flexikon. https://flexikon.doccheck.com/de/Essentielles_Spurenelement

Nielsen F. H. (1991). Nutritional requirements for boron, silicon, vanadium, nickel, and arsenic: current knowledge and speculation. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology, 5(12), 2661–2667.

Referenzwerte, Funktion, Mangelerscheinungen, Hauptquellen von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. (o. J.). assmann-stiftung.de. https://www.assmann-stiftung.de/wp-content/uploads/2013/09/Vitamine-Mineralstoffe-Spurenelemente.pdf

Scientific Opinion on Dietary Reference Values for fluoride. (2013). EFSA Journal, 11(8), 3332. https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.2903/j.efsa.2013.3332

Spurenelement. (o. J.). chemie.de. https://www.chemie.de/lexikon/Spurenelement.html