Versandkostenfrei ab 40 €
Jetzt NEU:
Dein kostenfreier for you Einnahmeplan. Hier mehr entdecken.
Test aktivieren

Zistrose - Heilpflanze mit vielfältiger Wirkung

Zistrose - Heilpflanze mit diversen Wirkungsweisen
Die Zistrose gilt als Pflanze mit besonders starker und wirksamer Heilwirkung. Deshalb kann sie bei vielen verschiedenen Indikationen eingesetzt werden. Erfahre wofür.

Die Zistrose wächst in mediterranen Regionen und gilt als besonders wirksame Heilpflanze. Sie kann bei vielen verschiedenen Beschwerdebildern eingesetzt oder vorbeugend eingenommen werden. Erfahre in diesem Beitrag, was das Gewächs alles kann.

Was ist die Zistrose?

Bei der Zistrose handelt es sich um einen kleinen Busch, der im Mittelmeerraum heimisch ist und im Frühjahr zu blühen beginnt. Sie gilt aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungsweisen als sehr starke Heilpflanze. Für medizinische Zwecke wurde sie, so vermutet man, erstmals im 4. Jhd. vor Christus eingesetzt. In der Antike verwendete man ihr leicht klebriges Harz zur Beschleunigung der Wundheilung und bei Hautkrankheiten.

Die Zistrose ist eine essbare Pflanze, welche den höchsten Anteil an Polyphenolen in Europa besitzt. Diese gehören den sekundären Pflanzenstoffen an und sorgen dafür, dass sich Viren in unserem Organismus nicht mehr unkontrolliert vermehren können und Infektionen schneller eingedämmt werden.

Pflanze mit vielen Wirkungsweisen – Was die Zistrose alles kann

Aufgrund ihrer zahlreichen Wirkungsweisen kann die Pflanze für verschiedenste Indikationen eingesetzt werden. Sie hilft nicht nur bei Haut- oder Verdauungsproblemen, sondern neutralisiert auch freie Radikale oder schützt gegen Beschwerden im Mund-Rachen-Bereich. Im Allgemeinen lassen sich der Zistrose entzündungshemmende, antioxidative, antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Eigenschaften zuweisen.

Infografik: Bei diesen Beschwerden hilft Zistrose

Infografik: Zistrose - Bei diesen Beschwerden kann sie helfen

Antioxidative Wirkung

Die Zistrose ist in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren. Je größer die verabreichte Menge des wässrigen Extraktes der Pflanze ist, desto größer können die Auswirkungen auf die Neutralisation dieser freien Radikale und die Spaltung Deiner DNA sein. Zurückzuführen ist diese Wirkung auf sogenannte Flavonoide, die als kettenspaltende Antioxidantien gelten. Auf Grundlage einiger Studien und Experimente kann die Zistrose also bei der Behandlung von Erkrankungen, bei denen oxidativer Stress eine große Rolle spielt, nützlich sein.

Zistrose Spray

Zistrose Einsatzgebiet – Antivirale, antibakterielle und fungizide Wirkung

Die Zistrose enthält einen großen Anteil an Polyphenolen. Das sind die Wirkstoffe, die Erkältungen und Grippen mildern oder verhindern können. Sie legen sich wie ein Film um das Virus, was dazu führt, dass es sich nicht mehr an die Wirtszelle anheften und in den Körper eindringen kann. Der Vorteil besteht hier darin, dass die Polyphenole unspezifisch die gesamte Oberfläche angreifen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es eine Resistenzbildung durch Viren erschwert. Die Pflanze kann außerdem Erkältungssymptome reduzieren

Gut zu wissen

Der Polyphenolgehalt der Zistrose ist dreimal so groß wie bei Grüntee und viermal so groß wie bei Vitamin C!

Infografik: Diesen Polyphenolgehalt hat Zistrose

Infografik: Polyphenolgehalt der Zistrose im Vergleich.


Neben ihren antiviralen Eigenschaften weist die Zistrose auch antibakterielle Wirkungsweisen auf. In Fällen von Borreliosepatienten wurde nach der Einnahme der Extrakte eine deutliche Verbesserung festgestellt. Das liegt daran, dass die Spiralbakterien (Borrelien) durch die Pflanze verklebt und unschädlich gemacht werden.

Doch nicht nur gegen Viren und Bakterien kann das Gewächs erfolgreich eingesetzt werden. Auch bei Pilzinfektionen kann es hilfreich sein: In einer Studie wiesen Zistrosen-Extrakte deutliche antimykotische Aktivitäten auf. Sie hemmten unter anderem das Wachstum von Escherichia coli, Streptococcus faecalis, Staphylococcus aureus und Aspergillus niger.

Zistrose Einsatzgebiet - Ausleitung von Schwermetallen

Die in der Zistrose enthaltenen Polyphenole sind außerdem dazu in der Lage, Schwermetalle, die über den Magen in den Verdauungstrakt gelangt sind, an sich zu binden und auszuleiten. Indem diese über den Stuhl ausgeschieden werden, wird vermieden, dass sie in den Körper aufgenommen werden und Körperzellen schädigen können. Doch keine Sorge: Mineralien, die Dein Körper benötigt, werden davon nicht beeinträchtigt. Sie sind an andere Nahrungsbestandteile gebunden, weshalb sie nicht durch die Pflanze ausgeleitet werden können.

Zistrose als Heilmittel für Deine Haut

Daneben hilft das Gewächs bei Hautproblemen. Ob Neurodermitis, Akne oder Falten – die Zistrose kann für verschiedenste Beschwerdebilder als Heilmittel eingesetzt werden. Hautwunden können rascher geheilt und Juckreiz gelindert werden, da die Inhaltsstoffe adstringierend, d.h. zusammenziehend wirken. Das begünstigt vor allem die Behandlung von Neurodermitis.

Außerdem kann die Pflanze einen ausgezeichneten Lichtschutz bieten, die Haut straffen, glatter wirken lassen und Fältchen mindern. Demnach wird Zistrosentee sehr gerne als Anti-Aging-Gesichtswasser eingesetzt.

Auch bei Akne kann eine große Wirkung erzielt werden. In einer Studie aus dem Jahr 1993 wurde festgestellt, dass aknebedingte Entzündungen nach zweimal täglichem Auftrag von Zistrosenextrakt merklich zurückgegangen sind.

Zistrose Einsatzgebiet – Darm und Verdauung

Des Weiteren können die inneren Schleimhäute, wie die Magenschleimhaut vor unterschiedlichsten Schäden und Gefahren geschützt werden. So wirkt die Zistrose bei Magenproblemen oder auch Durchfall. Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts in der Pflanze macht auch eine Anwendung bei Darmerkrankungen Sinn.

Zudem reagiert die sogenannte „glatte Muskulatur“, die den Darm auskleidet und sich in Gefäßwänden befindet, mit Entspannung auf deren Extrakt. Es wird also eine entkrampfende Wirkung bei Bauchschmerzen und Darmkrämpfen vermutet. Die enthaltenen Flavonoide sorgen für eine gedämpfte Darmmotorik. Wie Du siehst, sprechen also einige Gründe dafür die Zistrose bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes einzusetzen.

Zistrose Einsatzgebiet - Aphthen, Karies und Parodontitis

Neben der Magenschleimhaut kann die Zistrose auch die Mundschleimhäute positiv beeinflussen. Durch den Einsatz von Zistrosentee als Mundspülung können aufgrund ihrer antiseptischen Wirkung nicht nur Aphthen gemindert, sondern auch die Zähne vor schädlichen Zahnbelägen, Karies und Parodontitis geschützt werden.

Zistrose Einsatzgebiet - Demenz

Neben den bereits erwähnten Einsatzgebieten, beeinflusst das Zistrosengewächs die Gehirnfunktion. Durch Forschungen konnte festgestellt werden, dass die Zistrose die sogenannte Acetylcholinesterase und die Butyrylcholinesterase hemmen kann. Diese beiden Enzyme sind an dem Abbau von Gehirnbotenstoffen beteiligt. Durch deren Hemmung steigt der Gehalt an Botenstoffen, was zu einer besseren Gehirnleistung führen und die Entwicklung der Demenz verzögern kann.

Die Wirkstoffe der Zistrose

Die Zistrose besteht aus zahlreichen Wirkstoffen. Darunter Gerbstoffe (Tannine), ätherische Öle (Cineol, Limonen, Eugenol) und die oben erwähnten Polyphenole, worunter sich 12 wichtige Flavonoide befinden. Dadurch, dass all diese Stoffe gemeinsam auftreten und zusammenwirken, kann die Zistrose so für vielfältige Indikationen eingesetzt werden.

Um das starke Heilpotential der Pflanze zu erkennen, erfährst Du hier von den verschiedenen Eigenschaften einiger Flavonoide:

  • Apigenin: kann den Glucosestoffwechsel positiv beeinflussen, d.h. die Zistrose kann bei Diabetes hilfreich sein. Doch auch Fetteinlagerungen können durch das Apigenin verhindert werden.
  • Quercitrin: in Kombination mit Resveratrol kann dieses Flavonoid die Nebenwirkungen von Chemotherapien reduzieren.
  • Naringenin: wirkt hilfreich auf das metabolische Syndrom, was sich durch Übergewicht, Bluthochdruck, hohen Cholesterinspiegel und Blutzuckerprobleme auszeichnet.
  • Ellagsäure: hat eine krebsfeindliche Wirkung.

Anwendungsformen der Zistrose

Wie Du nun weißt, kann die Zistrose vielfältig eingesetzt werden. Je nach Indikation ist es deshalb sinnvoll die Pflanze auf unterschiedliche Art und Weise anzuwenden. Neben dem klassischen Tee können Sitzbäder oder Mundspülungen daraus hergestellt werden.

Infografik: So kannst Du Zistrose anwenden

Infografik: Zistrose - Dafür kann sie eingesetzt werden.

Wichtig dabei ist, dass Du die Auszüge der Zistrose entweder vorbeugend oder direkt bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung einnimmst. Bahnt sich bei Dir vermutlich eine Grippe an, solltest Du schon bei anfänglichen Symptomen auf die Pflanze und ihre Wirkstoffe zurückgreifen. Dann besteht die Chance, dass mögliche Erreger inaktiviert werden. Sobald Viren bereits in die Zellen eingedrungen sind, fällt die Wirkung naturgemäß geringer aus.

Da einige dieser Anwendungsformen relativ aufwendig sind oder lange dauern, können die Wirkstoffe der Zistrose auch durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie das for you Zistrose Spray ihre Wirkung zeigen. Dieses vereint neben den zahlreichen Wirkstoffen der Pflanze auch die von Kamille, Thymian, Akazien- und Manukahonig, Propolis, Vitamin C und Zink. Aufgrund der Spray-Form lässt es sich einfach dosieren und kann sogar unterwegs angewendet werden.

Quellen & zum Weiterlesen

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15259916/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10917563/

https://www.phytodoc.de/heilpflanzen/zistrose

https://www.3food.de/blog/zistrose-cistus-incanus-ein-wundermittel-der-natur

https://www.lifeline.de/medikamente/cistus-zistrose-id150190.html

Ähnliche Beiträge
<!--Copyright © 2017 for you eHealth GmbH. All rights reserved.-->